
Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich besuchte auf Einladung des dbb-AG-Bundesvorsitzenden Dr. Ralf Brauksiepe im September 2011 die CDA-Arbeitsgemeinschaft der christlich-demokratischen Gewerkschafter im dbb Deutschen Beamtenbundes (dbb). Im Beisein des dbb-Vorsitzenden Peter Heesen und Bundesvorsitzenden von dbb-Mitgliedsverbänden wurden Themen wie die Nachwuchsgewinnung für den öffentlichen Dienst, das Streikrecht für Beamte und die zukünftige Entwicklung der Beamtenversorgung diskutiert.
Michael-Franz Knobloch, dbb-AG in der CDA
Ein positives Fazit der Jahrestagung des Deutschen Beamtenbundes (dbb) zieht die Arbeitsgemeinschaft der dbb-Gewerkschafter im CDU-Arbeitnehmerflügel CDA (CDA-dbb-AG). Der Vorsitzende Dr. Ralf Brauksiepe erklärte, die Gewerkschaft habe wichtige Themen aufgenommen. Beim Gewerkschaftstreffen in Köln stand unter anderem eine Debatte über Chancen und Risiken des demografischen Wandels auf der Tagesordnung. Höhepunkt war eine Rede von Kanzlerin Dr. Angela Merkel, die einen "Fünf-Punkte-Plan" der zur Bewältigung der Folgen der demografischen Veränderungen vorstellte.
Ausführlich wurde die künftige Arbeit des Beamtenbundes diskutiert. Dabei ging es unter anderem um den Umgang mit Staatsschulden und die geplante Vereinigung von dbb beamtenbund und dbb tarifunion beim Gewerkschaftstag im November 2012.
Die Vorstandsmitglieder der CDA-dbb-AG begrüßten bei einer Sitzung am Rande der Jahrestagung die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Brauksiepe, der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium ist, hob die erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik hervor, die auf Sicherung von Beschäftigung abziele.
Michael Franz-Knobloch, CDA-dbb-AG
12. Januar 2012
„Nur mit kontinuierlicher Arbeit können die CDA und ihre Arbeitsgemeinschaften politische Erfolge erzielen. Manchmal dauert es Jahre, bis bestimmte Themen Mehrheiten finden“: Dieses Fazit zog der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann nun in einer Vorstandssitzung der CDA-Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Beamtenbundes (dbb). Die christdemokratischen dbb- Gewerkschafter sprachen mit Laumann über aktuelle Themen des öffentlichen Dienstes und der Sozialpolitik. Im Mittelpunkt stand der CDA-Vorstoß für eine Lohnuntergrenze. Dr. Ralf Brauksiepe, Bundesvorsitzender der CDA-dbb-AG und Vorsitzender der nordrhein-westfälischen CDA, hatte ihn maßgeblich vorangetrieben.
Laumann betonte, die CDA beschäftige sich seit Jahren mit dem Thema Lohngerechtigkeit. Nun sei man einen wichtigen Schritt vorangekommen. Auf dem CDU-Bundesparteitag wurde auf Initiative der CDA beschlossen, dass es in Deutschland eine Lohnuntergrenze geben solle. „Die Menschen müssen für ihre Arbeit einen gerechten und würdigen Lohn erhalten“, forderte Laumann. Brauksiepe, der Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales ist, begrüßte den Beschluss. Er hoffe auf eine schnelle Umsetzung. Auch die gerechte Besteuerung von Arbeitseinkommen sei eine „alte“ CDA-Forderung. Im Rahmen der nächsten Steuerreform wolle die Bundesregierung jetzt der „kalten Progression“ begegnen. Mit dem Begriff wird beschrieben, dass Arbeitnehmer oft von einer Lohnerhöhung kaum etwas spüren, weil ein höherer Steuersatz fällig wird.
Enttäuscht zeigten sich die Vorstandsmitglieder über die wachsende Zahl von befristeten Arbeitsverhältnissen. Auch im öffentlichen Dienst sei die Zahl hoch. Die CDA-dbb-AG will dieses Thema verstärkt aufgreifen. Arbeitsplätze, die auf Dauer angelegt sind, müssten zur Folge haben, dass ein unbefristeter Arbeitsvertrag geschlossen wird. Kritisch bewertetet die CDA-dbb-AG die Praxis der Finanzierung von sozialen Leistungen. Viele Kommunen seien auf Dauer nicht in der Lage, diese Kosten zu tragen. Vor dem Hintergrund sei es richtig, dass der Bund die Kosten für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung schrittweise übernimmt und diese ab dem Jahr 2014 vollständig tragen wird.
Mitglieder der CDA, die auch im Deutschen Beamtenbund (dbb) organisiert sind, haben sich zur dbb-AG in der CDA zusammengeschlossen. Das Erarbeiten von gemeinsamen Positionen und die Sensibilisierung der jeweils anderen Seite für bestimmte Themen, ist ein wichtiges Anliegen dieser Arbeitsgemeinschaft. Vorsitzender der AG ist Dr. Ralf Brauksiepe.
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Wir sind die Arbeitsgemeinschaft christlich-sozialer Gewerkschafter, die in Fachgewerkschaften unter dem Dach des dbb beamtenbund und tarifunion organisiert sind. Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen gewerkschaftlicher Interessenvertretung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und der Politik. Wir setzen uns für einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst ein, der seine Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger erfüllen kann. Wir setzen uns für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung unserer Kolleginnen und Kollegen ein.
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