29.02.2016

Laumann: Keine Rentendebatte im Zuge der Flüchtlingskrise

Der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann, kritisiert den Vorschlag eines neuen Sozialpaktes aus den Reihen der SPD im Zuge der Flüchtlingskrise. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und sein Stellvertreter Ralf Stegner hatten in diesem Zusammenhang auch eine Erhöhung des Rentenniveaus gefordert. „Wer die Debatte um das Rentenniveau mit der Flüchtlingskrise verknüpft, dem geht es nicht um die Menschen, sondern um Populismus“, so Laumann. Die Forderung stünde außerdem in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Entwicklung der Renten: „Den Rentnern steht mit über 4 Prozent in diesem Jahr voraussichtlich die höchste Rentenerhöhung seit zwanzig Jahren bevor. Und mit der Mütterrente und der Rente mit 63 haben wir schon viele Verbesserungen bei der Rente umgesetzt.“ Nicht diese Generation von Rentnern sei von Altersarmut bedroht, sondern künftige. Daher habe man im Koalitionsvertrag die Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge beschlossen.


08.01.2016

Laumann: Arbeitgeber sollen wieder Hälfte der Krankenkassenbeiträge tragen

Hannover • Der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann hat sich dafür ausgesprochen, dass die Arbeitgeber mittelfristig wieder zur Hälfte an den Krankenkassenbeiträgen beteiligt werden. Derzeit ist der Arbeitgeberbeitrag eingefroren. Die Versicherten müssen Kostensteigerungen über die Zusatzbeiträge allein tragen.

"Eine Arbeitnehmerorganisation wie die CDA tritt selbstverständlich für die paritätische Finanzierung unseres Gesundheitssystems ein", sagte Laumann dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Laumann sagte, die derzeitigen - prozentualen - Zusatzbeiträge seien ihm allerdings immer noch lieber als die früher geplante - einkommensunabhängige - Gesundheitsprämie.

CDA-Landessozialsekretär Josef Holtvogt:

Diese Entscheidung ist dringend notwendig. Die gesetzlichen Krankenkassen sind Selbsverwaltungsorgane. Nur wenn die Arbeitgeber paritätisch an der Finanzierung beteiligt sind, sind sie auch genügend motiviert, ständig für die Kostendämpfung einzutreten. Zur Zeit ist dieser Regelungsmechanismus nicht in Kraft, was eine Beitragsbremse erschwert.


27.11.2015

Keine Ausnahmen vom Mindeslohn, CDA-Kreisvorstände einig

Oldenburg • Gegen eine Aufweichung des Mindestlohns im Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation sprechen sich die Kreisvorstände der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Landesverband Oldenburg aus.

„Diese nach einem langen Prozess und auch mit Missbräuchen verbundene Lohnuntergrenze wurde auch mit dem Blick auf die Würde der Arbeit eingeführt“, so die Vorstände.

Landesvorsitzender Thomas Decker:

„Die Würde von Arbeit drückt sich auch in ihrer Bezahlung aus – und das muss für Flüchtlinge genauso gelten wie für alle anderen. Wir wollen keinen Sonderarbeitsmarkt für Flüchtlinge.

Und vor allem wollen wir keinen Wettbewerb um Niedriglohnjobs zwischen Flüchtlingen und allen anderen Arbeitnehmern und Arbeitssuchenden. Denn es war gerade das Ziel der Einführung des Mindestlohns, solche wettbewerbsverzerrenden Lohnkonkurrenzen zu unterbinden. Die Ausnahme für Flüchtlinge wäre ein Riesenschritt rückwärts.

Weiter sind sich die CDU-Arbeitnehmervertreter einig, dass das Mindestlohngesetz bereits zielgerichtete Ausnahmen für Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen vorsieht.

Der Ruf nach Sonderregelungen für Flüchtlinge ist also überflüssig.“


08.11.2015

Dr. Max Matthiesen setzt seine Arbeit fort !

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Max Matthiesen MdL erneut zum stellvertretenden CDA - Bundesvorsitzenden gewählt !

Herzlichen Glückwunsch!

Berlin • Der Vorsitzende der Niederachsen-CDA, Dr. Max Matthiesen MdL aus Barsinghausen ist erneut zu einem der sechs stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) gewählt worden.

Dieses Wochenende trafen sich die Christlich-Sozialen zur Bundestagung der CDA in Berlin.

Im Mittelpunkt der Tagung unter dem Motto „nachhaltig, christlich-sozial“ stand zunächst der Bericht des Bundesvorsitzenden Karl-Josef Laumann, der mit viel Zustimmung und Applaus bedacht worden ist.

Laumann betonte, dass die CDA in der Flüchtlingspolitik fest hinter Angela Merkel steht. Wer verfolgt werde, müsse in Deutschland Schutz finden. "Jetzt wird es mit dem „C“ sehr ernst. Das „C“ bedeutet, dass wir Menschen in Not beschützen. Wir als Christlich-Soziale stehen hier in besonderer Verantwortung."

Der Gewählte Dr. Max Matthiesen nach seiner Wiederwahl.

„Dieses Amt bietet weitere gute Möglichkeiten, politisch bedeutsamen Themen bundesweit die notwendige Aufmerksamkeit zu verschaffen“.

Als Redner aus der CDU-Spitze konnten die Delegierten den Generalssekretär Peter Tauber begrüßen. Er betont in seiner Rede die Wichtigkeit der CDA für die Union.


 

Zwei weitere Niedersachsen in den Bundesvorstand gewählt.

 

Berlin • Mit den Wiederwahlen von Egbert Biermann, aus dem Vorstandsberiech der IG BCE und Axel Knoerig, Bundestagsabgeordneter aus Kirchdorf, konnten sich erneut zwei weitere Niedersachasen bei der Wahl zum CDA-Bundesvorstand durchsetzen.

Ausgehend von der katholischen Soziallehre und der evangelischen Sozialethik verabschiedete die Bundestagung ein neues Grundsatzprogramm. Es gibt Antworten auf neue Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeitswelt – wie Digitalisierung, demografische Entwicklung und Globalisierung.

Die Delegierten sind sich einig: „Von dieser Bundestagung geht ein deutlicher Impuls zur Rückbesinnung auf die Subsidiarität, das Urprinzip der Christlich-Sozialen Politik, aus.

Die Delegierten sind sich einig: „Von dieser Bundestagung geht ein deutlicher Impuls zur Rückbesinnung auf die Subsidiarität, das Urprinzip der Christlich-Sozialen Politik, aus.


 

 

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