"Die Mitbestimmung hat
sich bewährt"
Über 60 Jahre stark für Arbeitnehmer!
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Unser Leitbild


Was ist die CDA? Wie arbeitet sie - in der Politik, vor allem in der CDU, in Betrieben, Gewerkschaften und in der Öffentlichkeit?
In unserem Leitbild beschreiben wir - ausgehend von unseren Grundwerten - unser Selbstverständnis und unsere Arbeitsweise. 


Unsere Rolle in der CDU

Die CDA ist eine der Vereinigungen der CDU. In der CDU vertreten wir die Arbeitnehmerinteressen. Wer bei uns mitarbeitet, sollte Mitglied der CDU sein. Das ist aber keine Bedingung. Er darf allerdings nicht einer anderen Partei angehören. Die CDA sucht den Kompromiss, verleugnet aber ihre Grundsätze nicht. Je stärker die CDA ist, umso besser ist das für die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen in der CDU. Für die CDA gelten keine ideologischen Phrasen; der Mensch und nicht irgendeine Idee steht im Mittelpunkt unseres Handelns.


Unsere Rolle in den Gewerkschaften

Gewerkschaften sind die Organisationen der Arbeitnehmer zur Durchsetzung ihrer Interessen, die aus ihrer Arbeitnehmerrolle herrühren. Wir meinen, dass es in einer differenzierten pluralistischen Gesellschaft keine Allzuständigkeiten geben kann. Das gilt für die Gewerkschaften ebenso wie für die Parteien. Wir wollen starke Gewerkschaften. Wir vertreten in ihnen unseren christlich-sozialen Standpunkt.


Unsere Rolle in den Betrieben

Die entscheidende Basis unserer Arbeit liegt im Betrieb. Denn wir wollen, dass unsere Politik ständig rückgekoppelt bleibt an die Interessen und Erfahrungen des Einzelnen am Arbeitsplatz. Nur so zählt unsere Stimme in der Partei und in den
Gewerkschaften. Unsere Betriebsgruppen, in denen auch Gleichgesinnte Kolleginnen und Kollegen mitarbeiten können, die nicht der CDA angehören, sind für die Menschen im Betrieb da. Sie wollen Unterstützung geben, helfen, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen anregen.


Was wir wollen

Dafür setzen wir uns ein

  • Menschenwürdige Arbeitsbedingungen
  • Ausbildung und Arbeit für alle
  • Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen
  • Gleichberechtigung von erwerbstätigen Frauen und nichterwerbstätigen Müttern
  • Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt
  • Für eine lebenswerte Umwelt
  • Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland
  • Für die Belange der Schwerbehinderten

 

Unser Programm: 

Wir wollen

  • bessere Qualifikation von Arbeitnehmern
  • Modelle zur Mobilzeit und Telearbeit
  • mehr Beschäftigungsmöglichkeiten in privaten Haushalten
  • Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt
  • dass Arbeitslosen verstärkt Anreize zur Arbeit gegeben werden
  • die Bewahrung des Sozialstaates
  • Missbrauch eindämmen. Aber nicht nur im sozialen Leistungsbereich, sondern auch im Steuer- und Subventionsbereich
  • die Bekämpfung illegaler Beschäftigung

 

Unsere Erfolge

  • 1949 Soziale Marktwirtschaft und Tarifautonomie
  • 1950 Erstes Wohnungsbaugesetz
  • 1951 Kündigungsschutz und Montanmitbestimmung
  • 1952 Mutterschutzgesetz und Betriebsverfassungsgesetz
  • 1954 Einführung des Kindergeldes
  • 1955 Personalvertretungsgesetz
  • 1957 Dynamisierung der Rentenleistungen
  • 1961 Bundessozialhilfegesetz und Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand
  • 1965 Einführung des Wohngeldes
  • 1968 Arbeitsförderungsgesetz und Berufsbildungsgesetz
  • 1969 Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • 1986 Einführung von Erziehungsgeld, Erziehungsurlaub und Anrechnung der Erziehungszeiten im Rentenrecht
  • 1989 Gewährung von Pflegegeld für die ehrenamtliche häusliche Pflege
  • 1992 Rentenreform und Solidarpakt für die Einheit Deutschlands
  • 1993 Gesundheits-Strukturgesetz
  • 1995 Soziale Pflegeversicherung
  • 1996 Recht für Europäische Betriebsräte und Entsendegesetz (Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort)
  • 1997 Durchbruch für die Altersteilzeit
  • 1999 Vermögensbildungsgesetz (Tariflicher Investivlohn)


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