Das Helios Klinikum Krefeld und die Agentur für Arbeit Krefeld waren Einrichtungen, die der CDU-Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke im Rahmen der Sommertour 2010 der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Nordrhein-Westfalen in Krefeld besuchte, um sich vor Ort über das Gesundheitswesen sowie den Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Krefeld zu informieren. Dabei wurde er u.a. von der CDA-Kreisvorsitzenden Elona Hubrach-Verhasselt und vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Wilfrid Fabel begleitet, die den Gast aus Aachen, der Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages und Mitglied des Vorstandes der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundesfraktion ist, begrüßten und ihm für seinen Informationsbesuch in Krefeld dankten.
Im Helios Klinikum Krefeld erläuterte Geschäftsführer Hans-Walter Singer nicht nur die strategischen Ziele von Helios im Allgemeinen (Steigerung Patientennutzen und Qualitätsführerschaft, Ausbau von Helios zum Wissenskonzern, nachhaltige Sicherung und Entwicklung der Kliniken, selektives Wachstum und Stärkung der Marktposition), sondern auch die Entwicklung des Krefelder Maximalversorgers zum modernsten Krankenhaus der Region. Steigende Patientenzahlen (von 36.910 Patienten in 2007 über 39.430 Patienten in 2008 auf 43.360 Patienten in 2009) zeigen nach Einschätzung von Singer den konstanten Zuspruch zu Veränderungen seit der Übernahme der Städtischen Krankenanstalten Krefeld durch die Helios Kliniken im November 2007, die durch neue Chefärzte (neun seit 2007), neue Fachrichtungen (Angiologie), umfangreiche Investitionen in Medizintechnik (über 20 Mio. Euro), Einführung des konzernweiten Helios Qualitätsmanagements und Stärkung des interdisziplinären Leistungszentrums zum Ausdruck kämen. Diese Veränderungen finden laut Singer ihre sinnvolle Ergänzung in dem Neubau bis 2014 (rund 70.000 Quadratmeter in Ergänzung zum Operativen Zentrum sowie zur Herz- und Neurochirurgie mit einem Investitionsvolumen von rund 160 Mio. Euro), durch die die Verbindung von Hochleistungsmedizin, kurzen Wegen, Übersichtlichkeit und Komfort sowie die interdisziplinäre Ausrichtung der Fachabteilungen ermöglicht würden.
Bei der Agentur für Arbeit Krefeld informierten Peter Ewert (Vorsitzender der Geschäftsleitung) und sein Stellvertreter Christopher Meier den Aachener CDU-Politiker über die aktuelle Situation und die weitere Entwicklung auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt in Krefeld. Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Stadt Krefeld und im Kreis Viersen verlaufe zurzeit unterschiedlich, erklärte der Agentur-Chef. Dabei stelle sich die aktuelle Lage in Krefeld günstiger dar als im Kreis. In der Stadt Krefeld waren laut Ewert und Meier im Juli d.J. 12.800 Arbeitslose gemeldet, 1,3 Prozent oder 167 Personen weniger als im Juni und zwei Prozent weniger als vor einem Jahr. Ewert: „Damit sank die Arbeitslosenquote in der Stadt Krefeld auf 11,3 Prozent.“ Die Situation am Ausbildungsmarkt bezeichnete Peter Ewert als „unausgeglichen“. Der Juli 2010 habe leider keine Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt gebracht, bedauert der Chef der Agentur für Arbeit Krefeld: „Von Oktober 2009 bis Ende Juli 2010 gingen bei der Agentur für Arbeit Krefeld 2.535 Ausbildungsstellen ein, 3,4 Prozent (90 Stellen) weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dem stehen 3.633 Bewerber gegenüber, 8,1 Prozent (271 Personen) mehr als im Vorjahr. Aktuell sind noch 808 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, 4,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dem stehen noch 615 freie Ausbildungsstellen gegenüber, 27,8 Prozent weniger als vor einem Jahr.“ Das stelle, so Peter Ewert, alle Akteure auf dem Ausbildungsmarkt vor „eine große Herausforderung“, die es in den kommenden Wochen bis zum Ausbildungsbeginn in einer gemeinsamen Kraftanstrenung zu meistern gelte. In seinem Resümee bewertete Rudolf Henke MdB die Arbeit des Helios Klinikums sowie der Agentur für Arbeit in Krefeld positiv, wie er im Anschluss an seine Besuche und die geführten Gespräche mit den Experten beider Einrichtungen erklärte. Ihn beeindrucke besonders, dass das Helios-Klinikum nicht klage und jammere, sondern sich mit Optimismus den Herausforderungen an Qualität und Wirtschaftlichkeit stelle. Auch die Agentur für Arbeit in Krefeld gestalte ihre Arbeit effektiv und effizient, um Arbeits- und Ausbildungssuchenden in Krefeld eine möglichst gute persönliche Perspektive zu eröffnen. Den Krefelder Akteuren danke er für ihren Einsatz.
Im Bild I (v.l.n.r.): Klinikdirektor Prof. Dr. Tim Niehues (Leiter des Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin), Ratsherr Hans-Jürgen Brockers (Mitglied des Aufsichtsrates des Helios Klinikums Krefeld), Elona Hubrach-Verhasselt (CDA-Kreisvorsitzende Krefeld), Friedrich Noth (Kreisvorsitzender der Krefelder Senioren-Union), Ratsfrau Heidrun Hillmann (Mitglied des Sozial- und Gesundheitsausschusses der Stadt Krefeld), Helios-Pflegedirektorin Gudrun Klein, Rudolf Henke (MdB), Helmut Horn (Stellv. CDA-Kreisvorsitzender Krefeld), Helios-Geschäftsführer Hans-Walter Singer, Stefanie Stephan vom Helios-Bildungszentrum Krefeld.
Im Bild II (v.l.n.r.): Peter Ewert (Vorsitzender der Geschäftsleitung der Agentur für Arbeit Krefeld), Christopher Meier (Stellv. Vorsitzender der Geschäftsleitung der Agentur für Arbeit Krefeld), Helmut Horn (Stellv. Vorsitzender der CDA Krefeld), Ratsfrau Heidrun Hillmann (Vorsitzende der Frauen-Union Krefeld), Rudolf Henke (MdB), Elona Hubrach-Verhasselt (CDA-Kreisvorsitzende Krefeld), Wilfrid Fabel (CDU-Fraktionsvorsitzender Krefeld).
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