Uwe Schummer appelliert an die Unternehmen, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Berufsbildung verweist darauf, dass derzeit 71.500 Ausbildungsplätze fehlten, um allen Schulabgängern einen Ausbildungsplatz anbieten zu können. Hinzu kämen mehr als 320.000 Altbewerber. Schummer: "Die Krise zeigt: Es ist besser, in Menschen zu investieren, als an der Börse zu spekulieren."
Uwe Schummer, der auch stellvertretender Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion im Bundestag ist, verweist auf Berechnungen des Insitituts der Deutschen Wirtschaft. Danach seien im vergangenen Jahr 18,5 Milliarden Euro an Aufträgen verloren gegangen, weil qualifizierte Arbeitnehmer fehlten. Wer gestärkt aus der Krise gehen wolle, müsse jetzt qualifizieren.