Der CDA-Bundesvorsitzender Karl-Josef Laumann plädiert für weitere Reformen beim Arbeitslosengeld II. Nach dem Beschluss über die Anhebung des Schonvermögens "gegen die Abstiegsängste der Mittelklasse" tritt Laumann nun vor allem für bessere Hartz-IV-Sätze für Kinder ein. "Es ist absurd, davon auuszugehen, dass Kinder nur kleine Erwachsene sind und deshalb entsprechend weniger brauchen", sagte er der "Berliner Zeitung". Die Sätze müssten so sein, dass Kinder aus Hartz-IV-Familien die selben Chancen im Leben haben wie ihre Altersgenossen. Laumann, der auch nordrhein-westfälischer Arbeitsminister ist, sagte: "Hartz IV war viel zu lange auf dem Altar der Unberührbarkeit."