Aufruf von Peter Weiß

Peter Weiß, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ruft zu Spenden für zwei Flüchtlingsprojekte im Libanon und im Irak auf. Gemeinsam mit den Vorsitzenden der anderen soziologischen Gruppen der Unionsfraktion bittet er um Unterstützung für je ein Projekt von Caritas international und der Diakonie Katastrophenhilfe.

Der Syrienkrieg befindet sich mittlerweile in seinem fünften Jahr. Es ist einer der gewalttätigsten Konflikte weltweit. Die anhaltenden Kämpfe in Syrien und im Irak führen zu Vertreibungen und wachsender Not. Täglich fliehen tausende verzweifelte Menschen auf der Suche nach Schutz und Zuflucht. Schätzungen zufolge sind über 12 Millionen Menschen in der Region auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Hauptziel vieler Flüchtlinge sind die unmittelbaren Nachbarstaaten. Die daraus folgenden Belastungen sind für diese Länder jedoch kaum noch zu bewältigen. Die Kapazitäten der Gastländer Jordanien, Libanon, Türkei und Irak sind angespannt, die staatlichen Dienstleistungen überfordert, der Arbeits- und Wohnungsmarkt stark umkämpft. In ihrer Verzweiflung ziehen viele Flüchtlinge weiter und begeben sich auf den gefährlichen Weg nach Europa. Zurzeit weiß niemand, wie lange diese Krise noch andauern wird. Jedoch werden mittlerweile auch Deutschland und die Europäische Union insgesamt durch die unmittelbaren Folgen von Krieg, Gewalt und Vertreibung vor enorme Herausforderungen gestellt.

Die Bekämpfung der Fluchtursachen ist daher eine der drängendsten Aufgaben und letztlich der einzig wirksame Weg, um die weitere Flucht nach Europa und Deutschland zu vermeiden. Humanitäre Hilfe kann die Gewalt in Syrien nicht stoppen, aber gerade in der aktuellen Situation brauchen die Nachbarländer zur Vermeidung eines Dominoeffektes umfassende und langfristige Unterstützung, um menschenwürdige Verhältnisse für die Flüchtlinge zu schaffen.

Den Flüchtlingen vor Ort zu helfen, ist Aufgabe der internationalen Staatengemeinschaft. Aber jeder kann auch persönlich einen Beitrag leisten. Zusammen mit einigen weiteren Bundestagskollegen habe ich daher eine Spendenaktion für zwei konkrete Flüchtlingsprojekte gestartet, die beide dringend auf finanzielle Hilfen angewiesen sind. Wir wollen konkret etwas dafür tun, damit Flüchtlinge eine Perspektive für ein Leben „vor Ort“ finden und nicht sich von „Schleppern“ zu einer weiteren Flucht nach Europa verleiten lassen. Dafür unterstützen wir zwei beispielhafte Projekte:

Im Libanon soll ein Schulprojekt der Caritas unterstützt werden, welches insbesondere syrischen Flüchtlingskindern aus Minderheiten einen Schulbesuch ermöglicht. Durch Bildung wollen wir ihnen auch im Exil neue Perspektiven für die Zukunft eröffnen.

 

Caritas international

Bank für Sozialwirtschaft

Stichwort: Schulprojekt Libanon

IBAN Nr.: DE88 6602 0500 0202 0202 02

BIC-Nr.: BFSWDE33KRL

 

Im Irak soll ein Projekt der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt werden. Mit Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft, „cash for work“- Programmen, Fortbildungen, beruflichen Trainings und durch die Unterstützung von Kleinunternehmen soll syrischen und irakischen Flüchtlingen mittel bis langfristig neue berufliche und gesellschaftliche Perspektiven eröffnet werden.

 

Diakonie Katastrophenhilfe

Evangelische Bank

Stichwort: „cash for work“

IBAN-Nr.: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC-Nr.: GENODEF1EK1