Den Tag der CDA verbrachte der Bundesvorstand der AG Betriebsarbeit auf Einladung des Kollgen Stefan Böck das Werk Werra der K+S GmbH. Nach einer Einführung zum hauptsächlichen Abbau (Örterabbau room & pillar) fuhr man unter Tage, besichtigte die verschiedenen Produktionsschritte und nutzte die Gelegenheit mit hoch motivierten Mitarbeitern zu sprechen.

Anschließend traf man sich in großer Runde zur Aussprache. Alle Beteiligten betonten die Wichtigkeit der Anerkennung von Industriearbeitsplätzen in Deutschland. Ebenso wichtig ist der Dreiklang von Ökologie, Ökonomie und Sozialer Verantwortung. Da es sich in Werra um eine rohstoffgewinnende Industrie handelt und damit ein Eingriff in die Natur vorgenommen wird, ist es für die Verantwortlichen der K+S selbstverständlich, dass man die Eingriffe auf das Nötigste reduziert und dabei selbstverständlich alle Umweltauflagen erfüllt. Da diese aber sehr kostenintensiv sind, müsse der K+S auch die Zeit gegeben werden, dies zu verdienen.

Bei aller Abwägung sollte man nicht vergessen, dass die Wirtschaftlichkeit des Standortes erhalten bleiben muss, da die Arbeitsplätze von 15.000 Menschen direkt oder indirekt betroffen seien.

Werksleiter Martin Ebeling sprach sich ausdrücklich für Zertifikatehandel aus und versicherte, dass man immer bestrebt sei, Energie einzusparen. Der Bundesvorstand der CDA AG Betriebsarbeit wird die Reihe der Betriebsbesichtigungen kontinuierlich fortführen, so der Vorsitzende Hans Hülsebus.

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