Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen werden immer wichtiger. Ein effizientes Weiterbildungssystem gibt jedem Menschen die Möglichkeit, seine Fähigkeiten und Begabungen im Einklang mit dem technischen Fortschritt optimal zu entwickeln. Die Projektgruppe Weiterbildung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat daher Vorschläge entwickelt, wie Weiterbildung gestärkt werden kann. Diese Vorschläge standen nun im Mittelpunkt eines Fachgesprächs.

Eine der zentralen Fragen: Wie kann lebensbegleitendes Lernen organisiert und noch attraktiver gemacht werden? Mit am Tisch saßen dabei Bildungsakteure von Unternehmen, Gewerkschaften und Hochschulen.

Grundlage ist das Impulspapier „Weiterbildung ist die nachhaltige Gesellschaftspolitik des 21. Jahrhunderts“, das die Projektgruppe erarbeitet hat. Zu den Teilnehmern des Fachgesprächs zählte neben dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Karl-Josef Laumann, auch Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus.

Prof. Anke Hanft von der Universität Oldenburg und Prof. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung, forderten eine stärkere Vernetzung von Berufsqualifizierung und Hochschulbildung.

Wie die Weiterbildung von rund 47 Millionen sozialversicherten Beschäftigten nachhaltig finanziert werden kann, war ein weiteres Thema des Fachgesprächs. Fraktionsvorsitzender Ralph Brinkhaus betont:

Berufliche Bildung und lebenslanges Lernen werden immer wichtiger. Beim Fachgespräch zum Thema Weiterbildung ist klar geworden: Wir müssen heute in die Zukunft investieren und Neugier für das Neue schaffen. Politik soll Weiterbildung ermöglichen, nicht bestimmen.

Mit dem Impulspapier will die Union neben den aktuellen Vorhaben im Bundestag auch ihre Weiterbildungspolitik "perspektivisch über den nächsten Wahltag hinaus definieren", so der Co-Vorsitzende der Projektgruppe, Uwe Schummer. Beim aktuellen und sehr dynamischen Strukturwandel, der fast alle Bereiche der Wirtschaft betreffe, sei eine langfristige Konzeption unverzichtbar.

Fazit vom Co-Vorsitzenden Stephan Albani: „Nicht die Politik alleine, sondern Unternehmen, Beschäftigte und Verbraucher entscheiden, welche Arbeit morgen noch gefordert ist“.

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