2020 begannen 467.500 junge Menschen eine Ausbildung. 11 Prozent weniger als im Vorjahr. Jeder 10. Betrieb will seine Ausbildungsleistung in 2021 zurückfahren oder ganz einstellen. Im letzten Ausbildungsjahr ging die Zahl der Ausbildungsbewerber bereits um 11,3 Prozent zurück. Die Zahlen zeigen: Die Duale Ausbildung leidet unter der Krise. Die Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion macht daher konkrete Vorschläge, um die Situation zu verbessern.

Rettungsschirm für die Ausbildung

Anreize für Praktikantenstellen

Derzeit führen Unternehmen Praktika nur in reduzierter Form durch bzw. ermöglichen diese gar nicht mehr, da betriebsfremde Personen in Bezug auf die Corona-Ansteckung der Mitarbeiter/innen einen zusätzlichen und zudem vermeidbaren Risikofaktor bedeuten. Um dies zu verbessern, also die Praktika trotz Corona zu ermöglichen, wären finanzielle Anreize für den Aufwand, aber mehr noch Verfahrensvereinfachungen bei den Schnelltests sinnvoll.

"Nimm Dein Leben in die Hand"

Als Ersatz für entfallene Berufsberatung, Berufsinformation und Berufspraktika möchten wir die Aktion „Nimm Dein Leben in die Hand“ starten. Hierzu könnten auch Mittel aus der KI-Strategie eingesetzt werden. - Medienkampagne für die duale Berufsausbildung (Lebenslang die beste Rendite), Infos über den Schutzschirm für Auszubildende. - Selbsterkundung, Potentialanalyse, „Schau, was Du kannst.“ - Virtuelle Betriebs- und Berufserkundung. Zusammengestellt nach Berufsfamilien.

Aktion für einen Ausbildungssommer

Wir wollen einen „Sommer der Ausbildung“ initiieren; in Zusammenarbeit mit Sozialpartnern, Kammern und Ausbildungsträgern sollen Angebote geschaffen werden, damit junge Menschen ausgefallene bzw. nicht zustande gekommene Praktika nachholen können.

Alle weiteren Punkte sind hier zu lesen: Rettungsschirm für die Ausbildung

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag