Der geschäftsführende Bundesvorstand unserer CDA/dbb-AG war unter Leitung des Bundesvorsitzenden Ralf Brauksiepe zum Gespräch mit Kanzleramtschef Helge Braun in Berlin.

Braun stellte den Gästen die vielfältigen Aufgaben seines Amtes und betonte, dass er sich selber als Bindeglied für die gute Zusammenarbeit innerhalb der Bundesregierung und der Länder sehe. Er signalisierte Offenheit, für alle Themen, die den Mitgliedern des Vorstandes auf den Herzen lägen.Dieses Angebot wurde genutzte.

Mit den Themen: Tarifeinheitsgesetz, Wohnungsfürsorge und die Digitalisierung war der geschäftsführende AG-Bundesvorstand mit vielen brennenden Fragen zum Gespräch angereist.

Vor allem die Überlegungen, das Tarifeinheitsgesetz nachzubessern, machte den CDA-Vertreter Sorgen. Sie rieten deutlich von einer Reform ab, und betonten, dass sie es lieber ganz abschaffen würden.

Auch das Thema Wohnungsfürsorge für die Bediensteten sei drängend, so die CDA-Vertreter. Viele Kolleginnen und Kollegen, gerade in den teuren Ballungsräumen, hätten nach den positiven Koalitionsaussagen Hoffnung auf eine Besserung ihrer Situation gehofft. Nun müsse dringend der Startschuss gegeben werden, um die Erwartungen nicht zu enttäuschen.

Zur vieldiskutierten Digitalisierung – einer der Kernaufgaben des Kanzleramtes – wünscht sich der Minister, dass diese Herausforderung nun in einem neuen Geist angegangen wird. Vor allem müsse es gelingen, alle Beteiligten und dabei besonders die Personalvertretungen mitzunehmen und einzubinden. Vor allem aber muss angesichts der Halbwertzeiten von Hard- und Software die Umsetzung beschleunigt werden. Und nicht zu vernachlässigen sei die notwendige Weiterbildung auf allen Ebenen, so Kanzleramtschef Braun.

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