Es war eine besondere Sitzung, zu der sich der Bundesvorstand dieses Wochenende in Königswinter getroffen hat: Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz haben sich vorgestellt und zu vielen unserer Herzensthemen Stellung bezogen. Die Zukunft der Sozialpartnerschaft, die Alterssicherung, bezahlbarer Wohnraum und die Vermögens- und Einkommensungleichheit kamen zur Sprache.

Nach der Sitzung war klar: Es stehen drei sehr gute Kandidaten zur Auswahl, die sich alle drei zum sozialen Profil und der Verortung der Partei in der Mitte bekannt haben. Alle Drei wollen Verantwortung für das Land und unsere Partei übernehmen.

Auf der Sitzung des Bundesvorstandes gab es anschließend kein Votum für oder gegen einzelne Kandidaten. Für die CDA waren zu allererst die Inhalte wichtig und dann die Personen. Bei dem Austausch haben alle Anwesenden einen Eindruck von den Kandidaten bekommen und konnten sich darüber eine Meinung bilden. So auch unser Bundesvorsitzenden Karl-Josef Laumann. Er sagte gegenüber der Funke Mediengruppe: „Wir haben zwei Stunden lang mit den drei Kandidaten über Fragen von Einkommen und Vermögensverteilung, Alterssicherung und Digitalisierung gesprochen. Alle drei Kandidaten haben sich grundsätzlich zum sozialen Profil der CDU bekannt. Wir haben im Abschluss nicht abgestimmt, aber klar ist:

Annegret Kramp-Karrenbauer steht dem Arbeitnehmerflügel näher als Friedrich Merz oder Jens Spahn. Sie ist den CDA-Themen stärker verbunden, ihre politische DNA ist geprägt durch die industrielle Arbeitswelt im Saarland.

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