Thorsten Wendt, Kreisvorsitzender der CDA Braunschweig: „Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden immer spürbarer, auch bei uns in Braunschweig. Das Mitgefühl und die Solidarität der CDA Braunschweig gilt all denjenigen, die in der Krise um ihren Arbeitsplatz bangen oder sogar schon in Kurzarbeit geschickt oder entlassen wurden, und ihren Familien.“
Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern, appelliert die CDA Braunschweig an alle Arbeitgeber, das Kurzarbeitergeld aufzustocken. Bisher erfolgt dies nur in wenigen Branchen wie in der Systemgastronomie oder der chemischen Industrie (in beiden Fällen auf 90 %) oder bei einigen Unternehmen wie der Deutschen Bahn (auf 80 %) bzw. Volkswagen (auf 95 %).1
Sozialpolitiker Thorsten Wendt: „Das gesetzliche Kurzarbeitergeld ist mit 60 % für Kinderlose bzw. 67 % für Menschen mit Kindern in vielen Fällen nicht ausreichend, um eingegangene Verpflichtungen wie die Wohnungsmiete oder die Ratenzahlung für ein Haus über die nächsten Monate hinweg ausreichend bedienen zu können. Um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise abzufedern, ist es daher im ureigenen Interesse der Arbeitgeber, das Kurzarbeitergeld im Rahmen der Möglichkeiten aufzustocken.“ Gleichzeitig seien alle Beteiligten im Wirtschaftskreislauf, von Vermieterinnen und Vermietern über Banken und Versicherungen bis hin zu den Finanzämtern und anderen Behörden aufgefordert, Pragmatismus walten zu lassen. Thorsten Wendt abschließend: „Diese Krise ist ohne Beispiel. Wir können sie nur gemeinsam bewältigen – und dazu ist der gute Wille aller Beteiligten gefragt!“
1 Quelle: Hans-Böckler-Stiftung, zitiert nach https://www.springerprofessional.de/krisenmanagement-/verguetung/wenige-branchen-stocken-beim-kurzarbeitergeld-auf/17813946 (abgerufen am 25.03.2020)

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