Auf Einladung des Kreisverbandes Braunschweig wurde zu einer Diskussion über die Sprachförderung junger Migranten vor und während der schulischen bzw. beruflichen Ausbildung eingeladen. Der befruchtende Austausch wird bei einer Folgeveranstaltung fortgesetzt und die Ergebnisse sollen in einen Antrag zum Niedersachsentag 2020 einfließen.

Für den Berufseinstieg und die Berufsausbildung ist die Sprachförderung von zentraler Bedeutung. Petra Gellermann, Leiterin der Johannes-Selenka-Schule BBS Braunschweig, und Tanja Pantazis, Abteilungsleiterin in der VHS Braunschweig GmbH, berichteten aus Sicht der Schulen über die Thematik. Beide Gesprächspartnerinnen stellten fest, dass es häufig Schwierigkeiten bei der Freistellung von der Arbeit für Sprachförderung gäbe. Deshalb fordert der CDA-Kreisverband Braunschweig, die ausbildenden Firmen dabei finanziell zu unterstützen.

Beim sich anschließenden sehr informativen Gedankenaustausch wurden vor allem die ersten Erfahrungen, Eindrücke und auch Probleme aus der Zeit seit 2015 erörtert. Am Ende einigte man sich darauf, dass ein weiteres Treffen zur Vertiefung des Themas geplant werden solle. Und, dass einige Problemfelder von der CDA im Rahmen von Anträgen an den Niedersachsentag 2020 behandelt werden sollten.

Ansprechpartner

Thorsten Wendt

Kreisvorsitzender

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