Wer längere Zeit pflegebedürftig ist, soll nach Ansicht der CDA entlastet werden. Der CDA-Bundesvorstand verabschiedete dazu am Wochenende ein Forderungspapier.

Wer längere Zeit pflegebedürftig ist, soll nach Ansicht der CDA entlastet werden. Die CDA will, dass künftig die einrichtungseinheitlichen Eigenanteile in den Einrichtungen künftig gestaffelt werden. Der Ansatz dafür: Je länger ein Bewohner in einer Einrichtung ist, desto geringer soll der Eigenanteil der Betroffenen sein. Die Kosten dafür sollen über einen steuerfinanzierten Zuschuss in die Pflegeversicherung aufgebracht werden.

Nach dem Konzept soll nach einem Jahr im Heim soll der Einrichtungseigene Eigenanteil um 25 Prozent auf 75 Prozent sinken. Nach zwei Jahren auf 50 Prozent. Nach dem dritten Jahr soll der Beitrag bei 25 Prozent liegen und dort verbleiben. Außerdem sollen Pflegebedürftige durch eine Ausweitung beim Wohngeld entlastet werden.

Bundesvorsitzender Karl-Josef Laumann sagt dazu:

Wenn Menschen sehr lange gepflegt werden müssen, soll die solidarische Hilfe steigen. Die Kosten überfordern heute zu oft die Versicherten.

Sein Stellvertreter Alexander Krauß MdB ergänzt:

Die Bundesländer müssen sich stärker an den Pflegekosten beteiligen.

Der Beschluss im Wortlaut ist hier zu finden.

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