Der Koalitionsvertrag hat für Aufsehen im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) gesorgt. Die CDA Koblenz/Montabaur tritt energisch für den Erhalt des Standortes in seinem vollen Umfang ein.

Viele Mitarbeiter sind verunsichert durch den Satz: "Wir werden bis Ende 2019 untersuchen, in welcher Weise die Beschaffungsorganisation der Bundeswehr an ihren Standorten in ihrer Organisationsform angepasst werden sollte." Die größte technische Behörde Deutschlands müsse ihren angestammten Standort behalten, sagte der Bezirksvorsitzender David Wollweber anlässlich eines Treffens mit der Leitung und der Personalvertretung des Amtes.

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ralf Brauksiepe, hat sich die Sorgen und Probleme vor Ort schildern lassen und nimmt diese sehr ernst. Die hoch motivierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rüstungsbereich werden auch weiterhin gebraucht, sagte Brauksiepe, der zugleich auch stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA ist. Zudem würde dringend zusätzliches Personal für das Amt benötigt. Die derzeit bestehenden Vakanzen führen in einigen Bereichen dazu, dass externe Unterstützung temporär notwendig ist.

Er bekenne sich ausdrücklich zu den Bundeswehrstandorten entlang der Rheinschiene von Köln bis Mainz, so Brauksiepe weiter. Diese Standorte seien nicht nur für die Bundeswehr von großer Bedeutung, ergänzte CDA-Bundesvorstandsmitglied Norbert Faltin. Sie seien auch wesentliche Arbeitgeber in den jeweiligen Regionen. Die CDA werde sich auf Bundesebene und vor Ort für den Erhalt dieser Arbeitsplätze einsetzen.

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