Ehrengast und Hauptredner auf der Mitgliederversammlung war NRW Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Er nutze sein Rede, um noch einmal eindringlich zu einer zügigen Einigung bei Grundrente aufzurufen. Das Rumgeeiere der Koalition in Berlin sei unerträglich.

Auf der gestrigen Generalversammlung der CDU-Sozialausschüsse (CDA) in Köln wurde Kreisvorsitzender Uwe Kaven einstimmig für weitere 2 Jahre in seinem Amt bestätigt. Er steht seit 2007 an der Spitze der CDA Köln. Als seine Stellvertreter wurden Stefan Götz, Stefan Weyers und Peter Zaun sowie als Geschäftsführerin Martina Richter gewählt. Schriftführer bleibt Alexander Born.

In seiner Rede machte der wiedergewählte Kreisvorsitzende deutlich, dass heute mehr denn je Arbeitnehmerinteressen vertreten werden müssen und dass insbesondere die CDA neben den Gewerkschaften der Garant dafür ist, wichtige soziale Themen aufzugreifen und politisch zu diskutieren. Neoliberalen Tendenzen, auch in der CDU, erteilte Kaven eine Abfuhr.

Im Nachblick auf die Landtagswahl in Thüringen forderte er in Richtung Berlin, die ständigen Personaldebatten nun zu beenden und endlich ausschließlich zur Sacharbeit zurückzukehren.

Die Menschen erwarten von der Politik, dass Themen angegangen werden, die ihnen am Herzen liegen. Für eine dauernde Selbstbeschäftigung mit sich selbst haben die Bürgerinnen und Bürger kein Verständnis, das treibt sie an der Wahlurne nur weg von den Volksparteien und hin ins linke und rechte Lager, das muss aufhören

Als Gastredner sprach der nordrhein-westfälischen Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann, der eine umgehende Entscheidung bei der Grundrente forderte. „Die CDA wird auf dem anstehenden CDU-Parteitag da auch noch einmal initiativ werden“ so Laumann. Darüber hinaus sprach sich Laumann wie Kaven dafür aus, dass die CDU wieder mehr inhaltlich streiten muss und Personaldebatten aufhören sollten.

PM zur Generalversammlung

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