Als dritte und vorerst letzte Station der mehrteiligen Besuchsreihe bei der Caritas besuchte die CDA Mannheim die Migrationsberatung in Mannheim.

Hinter dem Begriff der Migrationsberatung steckt ein vielfältiger Kreis von Menschen, welche aus den unterschiedlichsten Gründen in unser Land gekommen sind. Zum einen die Spätaussiedler, welche neben einem vertiefenden Sprachkurs vor allem Unterstützung bei der Anerkennung ihres Studien- oder Berufsabschlusses aus dem Ausland benötigen. Zum anderen betrifft dies natürlich auch anerkannte Flüchtlinge oder Flüchtlinge mit einem ständigen Aufenthaltstitel.

Es ist oftmals schon eine Herausforderung aus den vielen verschiedenen Aufenthaltsmöglichkeiten die Maßnahmen abzuleiten, welche in Anspruch genommen werden können. Wünschenswert wäre eine noch breitere Förderung, damit eine Integration besser und manchmal auch schneller funktioniert. Sprachkurse sind hier der alles entscheidende Schlüssel. Ein großes Problem ist die Wohnungssuche und der ÖPNV. Pro Monat stehen jedem Migranten 10 Einzelfahrttickets zur Verfügung. Wenn man bedenkt, wie viele Behördengänge notwendig sind, nimmt die Zahl der Tickets schnell ab. Insofern wurde ein Sozial-Monatsticket angeregt, welches viele Probleme lösen würde. Auch die Kinderbetreuung ist oft nicht leicht zu bewältigen. Man hat einen Betreuungsplatz auf der Schönau, aber der Sprachkurs findet auf der Rheinau statt. Da überkreuzen sich oft Zeiten und man ist auch schnell wieder beim Thema ÖPNV.

Angesetzt war das Gespräch für eine Stunde. Aber von Seiten der CDA-Kolleginnen und Kollegen Christian Hötting, Helga Schlichter und Jürgen Dörr gab es so viele Nachfragen und von Seiten der Gesprächspartner der Caritas, Herrn Kohl und Frau Schünemann, gab es so viele Themen, dass man erst nach zwei Stunden auseinanderging. Man einigte sich darauf, dass Gesprächsangebot nicht abreißen zu lassen und fortsetzen zu wollen.

Ansprechpartner

CHoetting

Christian Hötting

Kreisvorsitzender CDA Mannheim

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