Wegen der Corona-Krise ist die deutsche Wirtschaft im Frühling so stark eingebrochen wie noch nie. Um Unternehmen und Arbeitsplätze trotz des Arbeitsausfalls zu erhalten, sind Millionen von Menschen in Kurzarbeit gegangen. Obwohl die Zahl der Menschen in Kurzarbeit aktuell sinkt, bleibt die Lage für viele Branchen sehr ungewiss. Die Krise ist noch nicht überstanden

Um die Folgen auch weiterhin abzufedern setzt sich die CDA für eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes ein. CDA-Bundesvorsitzender Karl-Josef Laumann sagt dazu: „Mit Blick auf 2021 ist die Lage für Millionen Sozialversicherungspflichtige mit der Furcht vor Arbeitslosigkeit verbunden. Deshalb halte ich eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes über das Jahr 2020 hinaus für wichtig.

Jeder Mensch in Kurzarbeit ist ein Arbeitsloser weniger.
Bei der Verlängerung müssen wir besonders auf die Geringverdiener achten.

Wer im Einzelhandel, der Gastronomie oder der Logistik arbeitet, hatte schon vor Corona kaum genug zum Leben. Wer ohnehin nur ein geringes Einkommen hat, der kann nicht auf einen großen Teil seines Lohnes verzichten. Eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes muss mit einer Absicherung auf Mindestlohn-Niveau verbunden sein."

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