Mit dem Konzept der Plus-Rente hat die CDA über Monate für eine Einigung bei der Grundrente geworben. Der Sozialflügel hat durch viele Fürsprecher für eine Lösung geworben. Mehrere Aspekte der Plus-Rente wurden schließlich im Kompromiss aufgegriffen.

Nach dem Kompromiss zur Grundrente zwischen CDU, CSU und SPD berichtet der Münchener Merkur unter dem Titel “Jammerlappen: Dobrindt mit klarer Ansage an den Koalitionspartner SPD" über eine Aussage von Annegret Kramp-Karrenbauer, wonach
die Union auch mit dem Rentenkonzept der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), der Plus-Rente, in einen Wahlkampf hätte gehen können.


Die FAZ berichtet über die Rolle von AKK in den Verhandlungen über die Grundrente. Der Artikel "Kramp-Karrenbauer verlangt Zugeständnisse der SPD" geht dabei auch auf die Unterstützung der CDA ein und zitiert Karl-Josef Laumann: "Ich persönlich glaube, dass es in der CDU Leute gibt, die die Grundrente überhaupt nicht wollen. Und die jetzt mit tausend Argument versuchen, das zu verhindern. Und natürlich gibt es Leute, die wollen, das Merkel möglichst schnell weg ist.“


Im Stern appelliert Christian Bäumler auf eine Lösung beim Streit um die Grundrente. Im Artikel "CDU-Arbeitnehmerflügel drängt auf baldige Einigung über Grundrente" wird er zitiert: "Es ist wichtig, dass man vor den Parteitagen von CDU und SPD zu einer Lösung kommt. Ich bin fest überzeugt, dass die SPD ohne einen Durchbruch bei der Grundrente nicht in der GroKo bleiben wird. Ich will nicht noch einen Wahlkampf mit einer Putzfrau erleben, die in der Wahlarena im Fernsehen berichtet, dass sie nach 37 Jahren Arbeit nicht mehr als Grundsicherung im Alter bekommt", sagte er.


Im Beitrag "CDA-Vize Bäumler fordert Union zu Kompromissbereitschaft bei Grundrente auf" wirbt Christian Bäumler in der WELT für die Grundrente. "Auch die CDU muss bei der Grundrente kompromissbereit sein.Das Beharren auf einer Bedürftigkeitsprüfung sei der falsche Ansatz", sagte er. Zur Bedürftigkeitsprüfung sagte er weiter: "Die Einkommensprüfung muss ohne Antragsstellung über einen automatisierten Datenabgleich mit den Finanzbehörden erfolgen." Der Artikel erschien im Mai 2019.


"Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels warnt vor Scheitern der Grundrente" titelt das Handelsblatt. "Es ist niemandem vermittelbar, dass wir seit nun fast zehn Jahren darüber reden und immer noch nichts passiert ist", wird Karl-Josef Laumann zitiert. In dem Artikel wirbt er für eine guten Kompromiss: "Klar ist, ohne Bedarfsprüfung wird es keinen Kompromiss geben. Aber die Bedürftigkeitsprüfung muss an die Realität der Menschen angepasst werden."


Die Rheinische Post interviewt Karl-Josef Laumann und berichtet dabei erstmals über die Plus-Rente berichtet. „Die CDA will, dass jemand, der in die gesetzliche Rente eingezahlt hat, am Ende mehr hat als jemand, der nicht eingezahlt hat. Dafür schlagen wir das Modell der Plus-Rente vor. Wer nur Grundsicherung im Alter erhält, soll eine Plus-Rente in Höhe von 25 Prozent seiner Rentenansprüche zusätzlich ausgezahlt bekommen.“


Unter dem Titel „CDU-Flügel fordert 25 Prozent mehr Rente für Bedürftige“ berichtete der Spiegel über das Konzept der CDA und grenzt es von den Plänen der SPD ab. "Mit sinkendem Rentenniveau und steigenden Mietpreisen wächst künftig die Zahl derer, deren Rente unterhalb der Grundsicherung liegt. Es darf nicht sein, dass diese Menschen nur noch eine Grundrente als Einheitsrente bekommen“, wird Karl-Josef Laumann zitiert.

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