Nach monatelangem Tauziehen hat der Deutsche Bundestags heute die Novelle des Berufsbildungsgesetz (BBiG) beschlossen. Dabei wurden noch im letzten Moment noch Forderungen der Jungen CDA in einem Änderungsantrag aufgegriffen und umgesetzt. Dazu erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen CDA, Gernot C. Nahrung:

„Als Junge CDA sind wir mit dem Beschluss der Bildungspolitiker zufrieden: Endlich kommt der Azubimindestlohn. Er hätte höher ausfallen können, aber 515 Euro im ersten Lehrjahr ist ein guter Kompromiss. Dass nun auch die Freistellung nach der Berufsschule kommt, ist ein besonderer Erfolg. Als Junge CDA haben wir lange dafür geworben. Die Ausbildung muss einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft haben. Gute Löhne und Ausbildungsbedingungen führen zu einer höheren Attraktivität der Dualen Ausbildung. Die Duale Ausbildung darf nicht nur in Sonntagsprädigen vorkommen. Wir müssen die Duale Ausbildung als gleichwertige Alternative zum Studium gestalten.

Grundsätzliches Ziel als Junge CDA ist es, Azubis mehr Planungssicherheit und Unabhängigkeit zu ermöglichen. Wir sind der Meinung, wir sollten Jugendlichen mehr individuelle Zukunftsperspektiven aufzeigen und Planbarkeit verschaffen: eine qualitativ hochwertige Ausbildung, ein sicherer Job, eine faire Vergütung und die Möglichkeit eines unabhängigen Lebens, sind am Ende die besten Argumente für eine Ausbildung. Diesen Weg müssen wir insbesondere als Union konsequent weiterverfolgen.“

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