Positive Rückmeldung zur Resolution „Positive Anreize durch attraktivere Besoldung junger Rekruten und im Bundesfreiwilligendienst“, die eine bessere Besoldung/Vergütung für freiwillige Rekruten und Bufdis fordert.

Die von der 33. Bundestagung am 15. September 2018 beschlossene Resolution wurde noch am selben Tag dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Dr. Peter Tauber übergeben. Letzte Woche dann die gute Nachricht aus dem BMVg: Die Forderung nach einer besseren Besoldung freiwilliger Rekruten soll bereits 2020 in Kraft treten.

Dominik Gregorius, der den Resolutionsentwurf für das Saarland eingebrachte, betonte die Bedeutung des Vorstoßes: „Um die Bundeswehr, die zweifelsohne ein hochattraktiver Arbeitgeber ist, konkurrenzfähig mit der freien Wirtschaft zu halten, ist es elementar, dass freiwillig Wehrdienstleistende auch monetär Argumente für eine Entscheidung zugunsten der Truppe geliefert werden.“

Hintergrund ist ein Gesetzesentwurf zur Neufassung des Wehrsoldgesetzes, nach dem freiwillige Rekruten künftig den gleichen Sold wie Zeitsoldatinnen und -soldaten erhalten sollen. Das Gesetz soll noch in diesem Monat vom Kabinett verabschiedet werden und ab 2020 in Kraft treten. Damit ist ein wichtiger Schritt hin zur Besoldungsgerechtigkeit getan.

„An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Peter Tauber, der die Resolution direkt prüfen ließ. Dass die Rückmeldung positiv ausfällt, freut mich umso mehr. Damit wird in naher Zukunft die Hälfte unserer Forderung umgesetzt. An der anderen Hälfte bleiben wir weiter dran“, so der Bundesvorsitzende Gernot C. Nahrung mit Blick auf die Vergütung im Bundesfreiwilligendienst.

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