Zum Start der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP hat sich CDA-Vize Alexander Krauß klar gegen ein Vorziehen des Kohleausstiegs in Deutschland ausgesprochen.

Der stellvertretende CDA Vorsitzende Alexander Krauß sagt der Deutschen Presseagentur: "Gewerkschaft, Wirtschaft, Umweltverbände und Politik haben sich nach hartem Ringen auf den Kohleausstieg bis 2038 verständigt. Gerade für die Arbeitnehmer in den drei betroffenen Revieren war und ist der Kompromiss eine Zumutung.

Den Kohleausstieg jetzt vorzuziehen, ist ein Vertrauensbruch und schickt gerade ältere Beschäftigte direkt in die Arbeitslosigkeit.

Das geht nicht. In neun Jahren lässt sich kein Strukturwandel in den betroffenen Regionen bewältigen. Mit einem Kohleausstieg 2030 würde Olaf Scholz das Versprechen brechen, was er den Kohlekumpeln in der Lausitz erst im August gegeben hatte. Damit macht sich Scholz noch vor seiner Wahl zum Kanzler unglaubwürdig. Ein klarer Wählerbetrug."

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