Die Corona-Pandemie war für viele Beschäftigte und Betriebe ein ungeplanter Großversuch: Ohne Vorbereitung wurde das Arbeiten von zu Hause aus erprobt – mit sehr gemischten Erfahrungen je nach Einzelfall. Laumann will deswegen nun vor allem Arbeitgeber deutlich stärker in die Pflicht nehmen, damit sie sich künftig auch für Beschäftigte im Homeoffice um eine gute Arbeitsplatzausstattung kümmern. Er sagte gegenüber der FAZ:

Home-Office kann für viele Beschäftigte eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bringen. Wir sollten dem Home-Office daher keine unnötigen Hürden in den Weg legen. Aber klar ist, wir wollen ein gutes und gesundes Homeoffice. Was aktuell fehlt, ist doch die richtige Unterstützung für Arbeitnehmer. Wenn jemand in einer kleinen Wohnung am Küchentisch arbeitet, dann ist das auf Dauer kein ordentlicher Arbeitsplatz. Arbeitgeber sind für die Ausstattung des Arbeitsplatzes zuständig. Egal, wo ihre Arbeitnehmer arbeiten. Das gehört für mich in ein mögliches Gesetz. Beim regelmäßigen Home-Office werden auch Wasser, Strom und Miete ein Thema. Wenn jemand auf Anweisung oder mit Unterstützung des Arbeitgebers von Zuhause arbeitet, darf das keine einseitige Belastung sein. Ich bin dafür, dass diese Kosten anteilig der Arbeitgeber tragen muss.

Hier gehts zum ganzen Artikel in der FAZ.

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