Der CDA-Bundesvorsitzende sagt: „Die Töpfe der Bundesagentur für Arbeit sind voll, deswegen haben wir genug Spielraum um den Arbeitslosenbeitrag um 0,3 Prozentpunkte zu senken. So haben wir das auch im Koalitionsvertrag vereinbart. Darüber hinaus sehe ich keinen Spielraum."

Die Bundesagentur für Arbeit muss künftig deutlich mehr in Weiterbildungsberatung und Weiterbildungsförderung investieren. Die Digitalisierung wird viele Arbeitsplätze vernichten und Jobs verändern. Wir müssen die Menschen deshalb schon bevor sie arbeitslos sind, weiterbilden und für neue Tätigkeiten fit machen. Die berufliche Weiterbildung muss deshalb zu einer Kernaufgabe der Bundesagentur für Arbeit werden.

Ich fordere, dass die Bundesagentur für Arbeit jetzt zügig in eine qualitativ hochwertige, flächendeckende und gut vernetzte Weiterbildungsberatung und Weiterbildungsförderung investiert. Dazu braucht sie auch genügend Mittel. Deshalb sehe ich keinerlei Spielräume den Arbeitslosenbeitrag weiter als die vereinbarten 0,3 Prozent zu senken.“

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