Elisabeth Winkelmeier-Becker (58) ist seit 2019 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium. Die stellvertretende Landesvorsitzende der CDU NRW und der CDA NRW vertritt seit 2005 den Rhein-Sieg-Kreis als direkt gewählte Abgeordnete im Deutschen Bundestag.

Warum engagieren Sie sich in der CDA?
Politik aus der Warte der Menschen gestalten, die von ihrer eigenen Arbeit leben, für sich und ihre Familie sorgen; denen gerecht werden, die aus verschiedensten Gründen nicht selbst für sich sorgen können – das prägt die CDA und auch mein Menschen- und Gesellschaftsbild. Und: es waren auch die vielen netten Menschen in der CDA, die mich überzeugt haben.

Soziale Marktwirtschaft heute, was bedeutet das für Sie als Christlich-Soziale?
Unternehmern genügend Freiraum lassen, Innovationen ermöglichen und trotzdem den Menschen im Blick behalten. Dieses Gleichgewicht müssen wir auch bei den großen Herausforderungen der Gegenwart Klimaschutz und Energiewende halten. Das heißt für mich: Ja zu Klimaneutralität 2045, und zugleich Ja zur Unterstützung der Unternehmen, damit gerade die Schlüsselindustrien im Wandel mithalten.

Wie soll das beim Klimaschutz konkret gelingen?
Dem Klima ist nicht geholfen, wenn Autos, Chemieprodukte oder Stahl nur noch dort produziert werden, wo sich niemand um CO2-Emissionen kümmert. Wir haben ambitionierte Ziele und geben Milliarden aus, um zugleich starke Wirtschaftsnation zu bleiben. Die E-Mobilität ist dank Prämien und Steueranreizen endlich durchgestartet. Wir sorgen mit gezielter Förderung für eine starke Batterieproduktion und innovative Speichertechniken in Europa Und wir begleiten die technische Revolution hin zu sauberem Wasserstoff mit einem acht Milliarden Euro Programm.

Worauf wird es im Endspurt für die Bundestagswahl ankommen?
Wenn wir als Union geschlossen Wahlkampf machen, dann werden wir auch Erfolg haben. Nur die Union bietet die volle Bandbreite einer Volkspartei. Wir haben die Beschäftigten genauso im Blick wie die Unternehmen. Die Älteren genauso wie die Jüngeren. Ländliche Regionen genauso wie die Städte. Ich vertraue auch auf Armin Laschet als Spitzenkandidaten. Er hat in NRW gezeigt wie gutes Regieren funktioniert.

Wie lautet ihr Lebensmotto?
Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag