Mario Karschunke (51) ist seit Oktober 2021 Generalsekretär der CDU Sachsen-Anhalt. Zuvor war er der Mitgliederbeauftragte sowie Sozialsekretär des Landesverbandes.

Warum engagieren Sie sich in der CDA?
Weil wir uns als letzte verbliebene Volkspartei um den Querschnitt der Gesellschaft kümmern wollen und müssen. Für mich persönlich waren die Rechte der Arbeitnehmer sowie die Mitbestimmung in den Unternehmen schon immer ein wichtiges Anliegen.

Vom CDA-Landesgeschäftsführer zum CDU-Generalsekretär, eine gute Schule für das neue Amt?
Selbstverständlich, hierdurch war ich mit den alltäglichen Dingen einer Partei vertraut. Ich meine das Bearbeiten von Rechnungen, das Organisieren von Veranstaltungen und Datenbankpflege. All diese Dinge geschehen abseits der Öffentlichkeit, aber ohne sie würde weder eine Vereinigung noch eine Partei funktionieren. Als Generalsekretär obliegt mir auch die Aufsicht über die CDU-Landesgeschäftsstelle, hier geschehen diese Dinge.

Prägend war ebenfalls meine Funktion als CDU-Mitgliederbeauftragter, in welcher ich viel von unserem schönen Bundesland kennenlernen durfte. Das ist vermutlich der Grund, warum immer scherzhafterweise über mich behauptet wird, ich würde jedes CDU-Mitglied persönlich kennen.

Wie kann christliche Sozialpolitik sichtbarer gemacht werden?
Es ist unsere Aufgabe diese Anliegen in unsere Gremien zu tragen, in jeden Orts-, Kreis und Landesvorstand und uns lautstark bemerkbar zu machen. Wir müssen einen engen Kontakt zur Presse pflegen und unsere Verbindungen zum DGB und den Einzelgewerkschaften aufrechterhalten und ausbauen. Und uns persönlich als Betriebsrat und Personalrat engagieren.

2021 ist die CDU in Sachsen-Anhalt deutlicher Wahlsieger geworden. Was war das Erfolgsrezept?
Die CDU führte eine Koalition der politischen Mitte an, die das Land weiter vorangebracht hat. Während der Corona-Pandemie hat die Landesregierung ihre Handlungsfähigkeit mehr denn je unter Beweis gestellt. Verbunden wurden diese Erfolge mit dem Gesicht unseres Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff. Unterm Strich haben die Menschen Kontinuität und Verlässlichkeit gewählt. Und am wichtigsten: Unsere Partei stand geschlossen hinter ihren Kandidaten und unserem Programm.

Wie lautet ihr Lebensmotto?
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.

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