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Zimmer stößt Debatte um bessere Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit an

Freitag, 05. Mai 2017

Der stellvertretende CDA-Bundesvorsitzender, Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB, hat in die wichtige Debatte um die weitere Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit angestoßen. Er plädiert dafür, die gesellschaftliche Teilhabe durch sinnvolle Beschäftigung stärker in den Mittelpunkt zu rücken. „Für diejenigen, die auf absehbare Zeit keine Chance der Integration in den Arbeitsmarkt mehr haben, brauchen wir neue Instrumente“, bekräftigt Zimmer. Es sei verheerend, wenn für sie der Eindruck entstehe: Ihr seid abgehängt und wir brauchen euch nicht mehr. Zimmer plädierte dafür, diese Menschen für marktferne, aber ehrenamtliche und gemeinwohlfördernde Tätigkeiten zu aktivieren und ihnen einen Mehraufwand zu entschädigen. Im Gegenzug würden sie dauerhaft von allen weiteren Aktivierungsmaßnahmen befreit. „Es geht darum, Verhaltensweisen aufzubrechen, die sich ausbilden, wenn man das Gefühl hat, nicht mehr gebraucht zu werden“, so Zimmer. Das habe auch eine stabilisierende Wirkung auf das soziale Umfeld des Langzeitarbeitslosen und könne vielleicht auch die „Vererbung“ des ALG II-Bezugs verhindern.

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