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Sieht so das Büro der Zukunft aus?

Während der Corona-Krise wurden Millionen Beschäftigte ins Homeoffice geschickt. Für die deutschen Unternehmen und Arbeitnehmer war das ein Stresstest. Viele waren nicht darauf vorbereitet. Kommunikation und Arbeitsprozesse mussten in kurzer Zeit digitalisiert werden. In vielen Betrieben fehlte es schon an ausreichend Laptops, von Serverzugängen, Bildschirmen und Telefonen ganz zu schweigen. Die SO fragt, welche Schlussfolgerungen daraus die Politik zieht?

Überstunden: Warum wir die digitale Arbeitszeiterfassung brauchen

Nicht nur beim Export gelten die Deutschen als Europameister, auch bei der Anzahl der geleisteten Überstunden sind die deutschen Arbeitnehmer Spitzenreiter. Fast zwei Milliarden Überstunden fielen im Jahr 2019 an. Die Hälfte davon unbezahlt. Für viele Beschäftigte könnte nun eine anstehende Reform des Arbeitszeitgesetzes für Veränderungen im Arbeitsalltag sorgen. Arbeitgeber müssen künftig die Arbeitszeit ihrer Angestellten genau erfassen.

KÄMPFEN LOHNT SICH: Arbeitnehmerbewegung in Deutschland

Gerechte Löhne erkämpfen, den wirtschaftlichen Wandel gestalten oder in der Krise für die Arbeitnehmerrechte einstehen: Dafür stehen die Gewerkschaften in der Bundesrepublik. Aktuell kämpfen Sie gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Strukturwandels in der Automobilindustrie und für bessere Arbeitsbedingungen in der Digitalwirtschaft. Die SO blickt auf die vielen Fronten, an denen die engagierten Kolleginnen und Kollegen derzeit kämpfen.

SO! Einer

Volker Ullrich (44) ist seit 2013 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Dort ist er Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und im Europaausschuss. Für die CSU- Landesgruppe leitet er den Arbeitskreis Innen, Recht und Verbraucherschutz. 2018 wurde er zum Landesvorsitzenden der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft gewählt.

Kicker und Feierabendbier ersetzen keinen Betriebsrat - Mitbestimmung in Startups

Erneut macht ein deutsches Unternehmen mit der Behinderung einer Betriebsratsgründung Schlagzeilen. „Inklusiv, modern und digital“ nennt die Digitalbank N26 ihre Alternative. Klingt schön, sollte aber offensichtlich die Wahl eines Betriebsrats verhindern. Der Fall zeigt: Betriebliche Mitbestimmung ist noch immer keine Selbstverständlichkeit.

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