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Chancen für jedes Kind?

In Deutschland leben rund elf Millionen Kinder bis 14 Jahre. Ihre Geschichten und Hintergründe sind so vielfältig wie das Leben: Sie sind hier geboren, gerade zugewandert oder schon lange verwurzelt. Sie leben im Speckgürtel, auf Dörfern, im Plattenbau und in der Kleinstadt. Ihre Eltern sind Lehrer, Busfahrer und Ingenieure, sie sind Einkommensmillionäre, Durchschnittsverdiener und Harz-IV-Empfänger.

Wer ist eigentlich Arbeitnehmer?

Sie liefern Essen, fahren Auto oder putzen Wohnungen – 40 Stunden in der Woche. Ihre Aufträge bekommen sie über Apps vermittelt. Sperrt der Betreiber ihren Account, bricht ihre einzige Einnahmequelle weg. Formal sind sie selbstständig. Aber sind sie das? Eine alte Frage liegt wieder auf dem Tisch und muss geklärt werden, denn von ihrer Antwort hängt für die Beschäftigten viel ab.

Zuhause gesucht!

Immer mehr Menschen sind wohnungslos. Sie kommen bei Familie oder Freunden unter. Wenn alles schief geht, bleibt nur noch das Leben auf der Straße und als einziges Dach: Sammelunterkünfte. Deren Schwachstelle hat die Pandemie nun schonungslos offengelegt – und damit die Diskussion um neue Wege in der Obdachlosenpolitik befeuert.

Neue Methoden der Leistungskontrolle

Die Überwachung oder dauerhafte Leistungskontrolle von Beschäftigten ist in Deutschland verboten. Trotzdem wird dieses Verbot regelmäßig missachtet. Dabei haben sich die Methoden der Arbeitgeber über die Jahre gewandelt. Was früher Kamera oder Privatdetektiv erledigten, erfüllen heute Software und künstliche Intelligenz. Dabei stellt sich die Frage für die Politik: Braucht es ein gesondertes Beschäftigtendatenschutzgesetz?

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