Gruppenfoto des Bundesvorstands der Frauen in der CDA

Karin Möhle: "Eine Sonderabgabe würde Menschen diskriminieren

"Karin Möhle, Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft "Frauen in der CDA", erklärt zur Debatte um den Vorschlag einer Sonderabgabe für Kinderlose: "Es ist richtig, Familien mehr zu unterstützen und gute Voraussetzungen für Familiengründungen zu schaffen. Dafür brauchen wir mehr Betreuungsmöglichkeiten und eine familiengerechte Arbeitswelt, aber keine Strafsteuer für Kinderlose. Eine solche Sonderabgabe würde Menschen diskriminieren. Man muss mit dem Thema Kinderlosigkeit sensibel umgehen. Schließlich leiden viele Menschen darunter, keine Kinder zu haben. Gerade für viele Frauen ist unfreiwillige Kinderlosigkeit ein hartes Schicksal. Eine Sonderabgabe würden sie als zusätzliche Bestrafung empfinden. Ich unterstütze die Vorschläge unseres ersten stellvertretenden Bundesvorsitzenden Christian Bäumler, befristete Arbeitsverträge einzuschränken sowie bei den Sozialversicherungsbeiträgen die Kinderzahl zu berücksichtigen."


Karin Möhle und die AG Frauen in der CDA: Frauenquote in Führungsgremien der Wirtschaft muss jetzt kommen

Der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Frauen in der CDA spricht sich für die rasche Einführung einer 30-Prozent-Frauenquote in Aufsichtsräten großer Unternehmen aus. Perspektivisch müsse sie auch in mittleren Unternehmen verpflichtend eingeführt werden. Die Bundesvorsitzende Karin Möhle (Karlsruhe) erklärte nach einer Vorstandssitzung in Wiesbaden: "Die Frauenquote in den Führungsetagen muss jetzt endlich kommen. So ist es im Koalitionsvertrag vereinbart, so muss es auch geschehen. Die Verzögerungstaktik, die einige in Wirtschaft und Union jetzt einsetzen, darf nicht aufgehen. Frauen sind es leid, an den Rand gedrängt zu werden. Besonders beleidigend ist das vermeintliche Argument, die Frauenquote sei eine Belastung der Wirtschaft. Frauen beweisen tagtäglich, dass sie Unternehmen leiten und in allen Funktionen Führungsverantwortung übernehmen können. Das in Abrede zu stellen, ist frauenfeindlich und arrogant. Frauen sind im Wirtschaftsleben nach wie vor an vielen Stellen benachteiligt. Um das aufzubrechen, brauchen wir die Frauenquote. Perspektivisch muss sie auch in mittelgroßen Unternehmen verbindlich eingeführt werden."


BESCHLUSS der Europäischen Union Christlich-demokratischer Arbeitnehmer (EUCDA)

BESCHLUSS der Europäischen Union Christlich-demokratischer Arbeitnehmer (EUCDA) über die Ernennung des Europäischen Kommissionspräsidenten 2014-2019

Der Vorstand der EUCDA hat am 18. Juni 2014 in Vilamoura, Portugal, folgenden Beschluss gefasst. Er:

· begrüßt das Ergebnis der Wahlen zum Europäischen Parlament, wobei die Fraktion der Europäischen Volkspartei die größte Fraktion im Europäischen Parlament bleiben wird;

· bedauert jedoch, dass in einigen europäischen Ländern eurokritische und populistische Parteien erhebliche Fortschritte erzielt haben;

· begrüßt die positive Wirkung der Benennung von Spitzenkandidaten der wichtigsten politischen Familien in Europa auf den Wahlkampf in den meisten Mitgliedstaaten;

· verweist auf Artikel 17 des Vertrags über die Europäische Union: "Der Europäische Rat schlägt dem Europäischen Parlament nach entsprechenden Konsultationen mit qualifizierter Mehrheit einen Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Kommission vor; dabei berücksichtigt er das Ergebnis der Wahlen zum Europäischen Parlament."

· Warnt davor, dass die Bemühungen einer Minderheit von euroskeptischen Regierungschefs, den Europäischen Rat vom Vorschlag von Jean-Claude Juncker abzuhalten, eine nicht hinnehmbare Täuschung der europäischen Wähler und eine Verleugnung der Rolle der europäischen Parteien darstellen;

· fordert daher die Mitglieder des Europäischen Rates dazu auf, das Wort und den Geist der europäischen Verträge zu respektieren und Jean-Claude Juncker, Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei, als Präsident der nächsten Europäischen Kommission vorzuschlagen;

· bekundet seine volle Unterstützung für Jean-Claude Juncker, und verbindet diese Unterstützung mit der Erwartung, dass er die soziale Dimension Europas, für qualitatives Wachstum und Beschäftigung, in den Mittelpunkt der nächsten Amtszeit der Europäischen Kommission stellt;

 


CDA-Frauen kämpfen für Hebammen

Weil die Berufshaftpflichtversicherung für sie nicht mehr bezahlbar ist, droht vielen Hebammen das berufliche Aus. Karin Möhle, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Frauen in der CDA, drängt auf eine schnelle Lösung im Interesse der Hebammen „und aller Frauen, die eine selbstbestimmte Geburt haben möchten“.

Die CDA-Frauen geben damit Hermann Gröhe Rückendeckung. Der Bundesgesundheitsminister setzt sich dafür ein, die „Haftpflichtproblematik dauerhaft und nachhaltig zu lösen“. Gröhe sagte nach einem Gespräch mit Hebammenverbänden, ihm sei es „ein echtes Herzensanliegen, eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe sicherzustellen“.

Karin Möhle betont, die Lösung müsse allen Hebammen gerecht werden. „Eltern sollen selbst entscheiden können, wo ihr Kind zur Welt kommt“, sagt die Chefin der AG-Frauen in der CDA. Eine Geburt sei keine Krankheit – deshalb dürfe es auch keinen Zwang geben, Babys in Krankenhäusern zur Welt zu bringen. Und daher brauche man eine Lösung auch im Sinne der Geburtshäuser und Beleghebammen.


Resolution für Jean-Claude Junker

Die Wahlen zum Europäischen Parlament heben in einigen Partnerländern wie Frankreich und Großbritannien europafeindliche Parteien gestärkt. Trotzdem haben die proeuropäischen Parteien im Europaparlament eine überzeugende Mehrheit. Die Sozialisten und Sozialdemokraten haben den Sieg der EVP und ihres Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker im Interesse der Demokratie in Europa akzeptiert. Eine Mehrheit im Europaparlament für Juncker als Kommissionspräsident steht, jetzt sind die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union gefordert, die das Vorschlagsrecht haben.

Wir akzeptieren es nicht, dass eine Minderheit von europakritischen Regierungschefs, das Ergebnis der Wahl zum Europäischen Parlament ignoriert und eine Entscheidung im Hinterzimmer bevorzugt. Die Wahl von Jean-Claude Juncker ist kein Selbstzweck. Mit Juncker besteht die Chance, eine Brücke zu den südeuropäischen Partnerländern zu schlagen, Wachstum und Beschäftigung noch mehr als bisher zu fördern. Wir unterstützen die Wahl von Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsidenten und verbinden dies Unterstützung mit der Erwartung, dass er soziale Dimension Europas in den Mittelpunkt seiner Amtszeit stellt. Juncker muss Kommissionspräsident werden.

 


Equal-Pay-Day 2014

Mehr Hilfe und bessere Gehaltschancen beim Wiedereinstieg in den Job - Erwerbspausen dürfen für Frauen nicht zur beruflichen Sackgasse werden Der Equal Pay Day erinnert daran, dass in Deutschland Frauen im Schnitt 22 Prozent weniger verdienen als Männer. Diese "Lohnlücke" ist ein gesellschaftspolitischer Skandal. Die Entscheiderinnen und Entscheider in Politik und Wirtschaft müssen alles dafür tun, dass die Entgeltschere sich schnellstmöglich schließt.


Flyer AG Frauen in der CDA