von links nach recht: Gerald Weiß, Bundesminister a. D. Norbert Blüm, K.-J. Laumann

In Köln fing alles an

Die Wiege der CDA steht in Köln.

Im Juni 1945 öffnet das "Büro Albers" auf der Breiten Straße in Köln. Es wird zur Anlaufstelle für die ehemaligen christlichen Gewerkschafter und zum Koordinationsbüro für die Gründung der Union. Die christlichen Gewerkschafter hatten sich nach den leidvollen Erfahrungen in der Nazi-Diktatur dazu entschieden, in Einheitsgewerkschaften mitzuwirken. Diese gründeten sie ebenso mit wie die neue Partei CDU.

1946 wurde die Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Herner Kolpinghaus offiziell gegründet. Wenn die CDA auch erst gut 65 Jahre besteht, so geht das politische Wirken der Christlich-Sozialen doch viel weiter zurück. Wurzel der CDA ist das Engagement von Christinnen und Christen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie kämpften für die Rechte der Ausgebeuteten, der verarmten Arbeiterfamilien, der Verlierer der Industrialisierung. Später leisteten die Christlich-Sozialen einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Zeittafel in der rechten Spalte beschreibt ausführlich die Geschichte der christlich-sozialen Bewegung und der CDA - vom 19. Jahrhundert bis in unsere Tage.


60 Jahre CDA - SO! Sonderausgabe


Zeittafel der CDA